Bürokratie stört das Kaugummikauen

Toni Rasinkangas

@hameensanomat.fi

 

Das Gefühl ist heftig, wenn man an der Kasse Schlange steht, eine Person vor sich, die während sie ihre Lebensgeschichte erzählt, nebenbei ihren riesigen Einkauf mit dem kleinsten Münzgeld ihres Haushaltsgeldbeutels bezahlt.

Selber nur ein kleines Paket Nikotinkaugummi in der Hand und um den Einkauf zu erleichtern eine Karte mit kontaktlosem Bezahlsystem.

Nach dem Anstehen wurde ich verblüft, als in meinem Fall die Kassiererin sich nicht sicher ist, ob sie die Erlaubnis hat das gewünschte Produkt an der gefragten Kasse zu verkaufen.

Warum nicht? Würde es sich nicht lohnen die Nikotinkaugummis etwa an eine Kasse zu bringen, an der das Produkt verkauft werden darf? Am Alter hängt es bei beiden nicht.

Das sich biegende Nikotinkaugummiwerberegal ist direkt in der Nähe der Kasse platziert. So nahe, dass man an die Pakete beinahe noch vom Kassenendgerät erreichen kann.

Fragen könnten aus dem Mund sprudeln und einen gereizten Ton hervorrufen, denn wer will schon zurück ans Ende einer kilometerweiten, fliessbandlangen Schlange gehen. An so eine, an der der Verkauf des gewünschten Produkts erlaubt ist.

Die Kassiererin überlegt irgendwas über das Tabakgesetz laut, aber erhält von einer Kollegin grünes Licht zum Verkauf des Produkts.

 

DIE Verkaufssteuerung der Zigaretten und Nikotinerzeugnissen wurde seit Anfang des Jahres auf die Gemeinden übertragen. In Hämeenlinna ist in Aufseherpflicht der Umwelt- und Bauausschuss.

Die Gemeinden haben das Recht über die Aufsicht eine Zahlung nach eigenem Ermessen zu berechnen. Der Höchstwert ist 500 €, also das doppelte von zuvor.

 

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Der amerikanische Präsident könnte das Tabakgesetz als Lügengesetz bezeichnen

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Die Gebühr ist in der Regel Verkaufsstellen spezifisch. Die Hexerei liegt darin, dass die Aufsichtsgebühr auf einen Tausender steigen kann, wenn an der Kasse Zigaretten und weitere Nikotinerzeugnisse verkauft werden.

Das bedeutet, dass jetzt schon Nikotinprodukte an immer wenigeren Kassen verkauft werden, denn die Gebühren strapazieren die Geldbörse des Händlers.

 

DIE Änderung der Verkaufserlaubnisse ist noch eine relative frische Sache und Missverständnisse sind nicht zu vermeiden.

Mehr jedoch verwirrt das Kaugummi durchkauende verzögernde Tabakgesetz.

Sein ”Ziel ist Menschen den Gebrauch, mit Giftstoffen enthaltenen und Abhängigkeit verursachenden Zigarettenprodukten und andere Nikotinenthaltenden Erzeugnisse, zu beenden”.

Der amerikanische Präsident könnte das Tabakgesetz als Lügengesetz bezeichnen.

Der Gebrauch hört nicht auf. Jedenfalls nicht solange, wie das Produkt verfügbar ist.

Warum nicht, denn einige scheffeln damit grosses Geld.

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